Eine Beleuchtung am Rollator

Im Sommer, vor allem wenn man meistens tagsüber mit dem Rollator unterwegs ist, wird sich diese Frage kaum stellen. Es ist ja sehr lange hell, sodaß man schon von weitem zu sehen ist. Wenn das Jahr sich allerdings dem Ende nähert, schon ab Mitte September, kann es abends von auf dem Weg vom Supermarkt nach Hause durchaus ganz schön dunkel werden. Da taucht die frage auf: Währe es eine gute Idee, den Rollator mit einer Beleuchtung auszustatten?

Rollator mit Beleuchtung

Diese Frage habe ich mir selbst gestellt, als ich abends mit dem Auto in einer Wohnsiedlung unterwegs war und mir eine Seniorin über die Straße lief. Gut, bei fast Schritttempo und freier Sicht war sie schon von weitem zu erkennen, aber reflektiert hat bei dem Gespann nichts. Das könnte richtig gefährlich werden, wenn sie etwa eine viel befahrene Straße bei Dunkelheit überquert.

Deshalb habe ich mit dem Gedanken gespielt, ob sie nicht mit einer Beleuchtung, ähnlich wie bei einem Fahrrad, besser zu sehen gewesen wäre.

Tja, sie ist ja über die Straße gelaufen, also habe ich sie nur seitlich gesehen. Eine Beleuchtung nach vorne oder hinten wäre wohl wirkungslos, weil man batteriebetriebene Lampen kaum wahrnimmt, vor allem nicht aus größerer Entfernung. Reflektierende Kleidung wären eine bessere Möglichkeit, die so leuchtet wie die Warnwesten, die vom Auto bekannt sind. Oder einfach nur ein Gürtel, der das Licht reflektiert, oder einige kleinere Reflektoren.

Beleuchtung nur im Einzelfall sinnvoll

So richtig wirken tut eine Beleuchtung am Rollator wohl nicht, jedenfalls wird auch kaum eine im Handel angeboten. Sicherlich, man kann sich mit etwas Bastelei eine Beleuchtung aus der Fahrrad – Branche anbauen, aber auch da sehe ich keinen Vorteil, wenn man gesehen werden soll. Vielleicht wirkt das noch auf einer dunklen Landstraße, aber wer tut sich so etwas im Alter noch an?

Es gibt sicherlich einige gute und nützliche Sachen als Zubehör für den Rollator zu kaufen, aber eine komplette Beleuchtungsanlage ist es eher nicht. Natürlich kann man sich eine anbauen, wenn man sich damit sicherer fühlt. Verboten ist es ja schließlich auch nicht.


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Im Einzelfall würde ich eine Beleuchtung am Rollator aber trotzdem vorteilhaft finden: Wenn das Licht nach vorne strahlt und außerdem noch wie ein Suchscheinwerfer zu schwenken ist. Dann kann man den Weg ausleuchten und hat auch die Möglichkeit, rechts und links des Weges etwas zu suchen.

Rückleuchten sind dagegen völlig überflüssig: Man läuft ja schließlich hinter seiner Gehhilfe, da müßten Rückleuchten schon einen Ausleger haben wie bei einem Auto, das einen Wohnwagen zieht. Das sieht dämlich aus, und ist auch eine Gefahr. Man kann selbst hängenbleiben oder seitlich anecken: Das wird wohl kaum einer wirklich machen.