leichter Rollator

Ein Rollator muß die verschiedensten Funktionen  erfüllen, aber dabei sollte er trotzdem so leicht wie möglich sein. Daß das nicht immer zu verwirklichen ist, liegt auf der Hand: Tolles Zubehör hat nun einmal sein Gewicht, und manchmal summieren sich die vielen wenigen Dingen ganz schön.

Ein leichter Rollator

Deshalb sollte man schon beim Kauf darauf achten, daß man nur das Zubehör mitgestellt, das auch unbedingt benötigt wird. Wer zum Beispiel weiß, daß er keine Sitzgelegenheit auf seinem Rollator benötigt, der sollte sich auch keine einbauen lassen.

Denn jedes Gramm mehr macht den Rollator schwerer und unhandlicher.

Wichtig ist das natürlich besonders, wenn man den Rollator über mehrere Etagen die Treppe herauf oder herunter tragen muß. Wenn er dann erst einmal auf der Straße steht, spielt das Gewicht meistens keine großen Rolle mehr.

Leichtrollator

faltbarer Rollator aus Aluminium

Ultraleichte Aluminium-Klapp Rollator mit Sitz und Bremsen
von Fenetic Wellbeing

Die leichtesten Rollatoren werden ja bekanntlich aus Aluminium hergestellt. Dieses Material kann man dünnwandig herstellen, es hat von Haus aus wenig Gewicht, und ist deshalb sehr gut geeignet für leichte Sachen, wie zum Beispiel unseren Rollator.

Dazu können sie auch noch so konstruiert werden, daß man sie zum Transport zusammenfalten kann. Ein Rollator zum Falten sozusagen.

Und hier sind auch oft die Tücken: Klar, um den Rollator möglichst leicht zu machen, wird nur sehr dünnes Material verwendet. Auch Verbindungen und Gelenke sind auf Leichtbau ausgelegt, aber das geht natürlich zu Lasten der Stabilität und Tragfähigkeit. Stellen Sie sich nur mal vor: Um den Rollator so leicht wie möglich zu machen, werden Querstreben aus Aluminium in einem Durchmesser von 8 Millimetern eingesetzt. Gut, bewegen können Sie sich mit diesem Rollator ganz hervorragend, denn er ist ja schön leicht.

Aber wenn Sie sich eine Pause gönnen wollen, und auf den Sitz aus Stoff Platz nehmen, hat der Rollator gar keine Chance, Ihr Gewicht von 120 Kilo auszuhalten.

Er wird einfach zusammenklappen, mit all seinen Scharnieren, die eigentlich gut sein sollen für einen faltbaren Rollator.

Was also tun?

Rollator für den Einsatz anpassen

Sie müssen Ihren Rollator so auswählen, wie sie ihn am meisten benutzen. Meistens wird es darauf hinauslaufen, sich zwei sehr unterschiedliche Gehhilfen anzuschaffen:

  1. Der Rollator für den Einkauf,  für die Runde um den Blog, auf jeden Fall für kurze Strecken. Hier ist Leichtigkeit von Vorteil, Sie bauen kein Zubehör an, nutzen nur einen kleinen Einkaufskorb und verzichten eventuell sogar auf eine Sitzgelegenheit. So ist der Rollator sehr leicht und kann über Treppen bewegt werden und auch auf ebenen Gelände hervorragend genutzt werden. Genau solch ein Rollator ist dann auch in der Wohnung gut geeignet: Hierbei muß aber ztusätzlich darauf geachtet werden, daß der Rollator so schmal wie möglich ist.
  2. Der Rollator für Wanderungen und Reisen. Hier kommt es eigentlich nicht auf das Gewicht des Rollators an, sondern mehr auf seine Stabilität und Tragfähigkeit. Worauf Sie bei diesem „Reiserollator“ achten sollten, habe ich schon einmal beschrieben(„Der Rollator zum Wandern„).
Fazit: Mehrere Rollatoren

Wie Sie gesehen haben, macht es durchaus Sinn, sich mindestens zwei Rollatoren zuzulegen. Dazu kann vielleicht noch ein kleiner dritter kommen, der ausschließlich in der Wohnungn benutzt wird. An diesen werden ganz andere Anforderungen gestellt als an die „Outdoor – Rollatoren“.

Der Rollator ist schon ein sehr schönes Ding, auch bei Problemen mit den Beinen oder dem Rücken trotzdem mobil zu bleiben. Allerdings gibt es keinen Rollator, der alle Bereiche des Lebens abdecken kann. Viele sind sehr spezialisiert, es kommt immer darauf an, wo man seinen Rollator am meisten einsetzen möchte.

Und für diesen Fall sollte man auch die passende Auswahl  treffen! Alles andere wäre eine wahre Enttäuschung.